X Diese Seite verwendet Cookies.

LAC Arnstorf 1978 e. V.

 

Der LAC Arnstorf als Teil von Munich 2022

Leichtathletik

Die European Championships in München waren ein Riesenerfolg. Von 11. bis 21. August traten Europas beste Sportler im Kampf um die Europameistertitel in 9 verschiedenen Sportarten gegeneinander an. Weit über eine Millionen Zuschauer verfolgten die Wettkämpfe live vor Ort und sehr viele weitere daheim vor den Fernsehern. Zum guten Gelingen dieses Großereignisses sorgten auch einige Mitglieder vom LAC Arnstorf.

 

Schon im Februar 2020 begann für Franzi Bauer die Planungsarbeit. Als eine der ersten im LOC-Team (Lokales Organisations-Komitee) begann sie vor gut 2,5 Jahren ihre Arbeit als CAD-Zeichnerin. Sie war damit von Anfang an dabei und brachte ihr eigene Ideen für die Gestaltung der Sportstätten mit ein. In Zusammenarbeit mit ihren Kollegen von Sport, TV und Event Presentation wurden somit die Setups zum Beispiel für den Odeonsplatz und den Königsplatz geplant. Auch die Erstellung von Flucht- und Rettungsplänen und die Aufbaupläne für die unterschiedlichen Leichtathletik-Session vielen in ihr Aufgabengebiet. Während dem Event arbeitete sie im Aufenthalt- und Ruheraum für die Mehrkämpfer (kurz: CERA) und betreute die Athleten während ihrer Wettkämpfe.

Zu ihren Arbeitskollegen im LOC zählte seit März 2022 auch Julia Forstner: Die Studentin der Sportwissenschaften an der Technischen Universität in München absolvierte ihr Pflichtpraktikum im Volunteer-Team. Über 6000 Volunteers waren beim Event im Einsatz. Julia und ihr Team organisierten das komplette Volunteer-Programm, checkten die eingehenden Bewerbungen und erstellten schließlich die Schichtpläne. Julia war vor allem für die Übernachtungsmöglichkeiten der Volunteers zuständig: Sie betreute die 4 Schulturnhallen, die den Volunteers kostenlos zur Verfügung gestellt wurden. Auch organisierte sie mit den anderen Praktikanten des Teams ein Rahmenprogramm für alle Volunteers, welches Sportangebote, Stadtführungen sowie verschiedene Workshops beinhaltete. Während des Events war sie auch für die Kommunikation mit den Volunteers zuständig. Als Ansprechperson, sorgte sie dafür, dass sich jeder Volunteer gut aufgehoben fühlte und Probleme schnell gelöst wurden. Dadurch war sie fast rund um die Uhr im Einsatz.

In eine spezielle Volunteer-Rolle schlüpfte Vroni Kreipl: Im Mai 2021 kam sie als Langzeit-Volunteer zum Team und half beim Einteilen der Volunteers in ihre Einsatzbereiche. Über 10.000 Volunteer-Bewerbungen mussten geprüft werden, damit jeder seine passende Rolle erhielt. Kurz vorm Event brachte sie sich auch beim Aufbau mit ein und half beim Branding-Team mit. Einige der Banner an der Regatta in Oberschleißheim, die auch im Fernsehbild zu sehen waren, wurden von ihr angebracht. Während des Events war sie zusammen mit ihrer Schwester Franzi im CERA tätig.

Zu den vielen Volunteers zählten am Ende auch Kerstin Fleissig, Lisa, Antonia und Alexandra Weber. Die vier waren vor allem bei den Leichtathletik- und Radwettbewerben am Odeonsplatz eingesetzt und fungierten als Streckenposten oder waren in der Warm-up Area. Kerstin war außerdem auch einen Tag in Fürstenfeldbruck, wo die Einzelzeitrennen der Radfahrer stattfanden. Außerdem hatte sie einen Einsatz mit dem Social-Media-Team und konnte dort hinter die Kulissen blicken. An ihren freien Tagen und in den Pausen hatten alle Volunteers kostenfreien Zugang zu den Wettkämpfen und konnten somit auch die Zeit richtig genießen.

Als Zuschauer ins Stadion ging es auch für die Mitglieder des E-Kaders von Niederbayern: Bei einem 3-tägigen Kaderlehrgang in Landshut wurde nicht nur fleißig trainiert, sondern auch angefeuert. Am Freitag und Samstag besuchten Verena Lukes, Amelie Albrecht, Mailin Meier und Franziska Weixlgartner die Leichtathletik-Abendsessions und konnten dabei den Profis bei ihren Wettkämpfen zusehen. Auch Autogramme und Fotos von den Sportlern wurden fleißig gesammelt.

Am letzten Wettkampftag war es dann so weit und eine große Gruppe von mehr als 50 Personen aus Arnstorf machte sich morgens auf den Weg nach München. Einige verbrachten dabei ihren Tag im Olympiapark, andere brachen auch zur Rudi-Sedlmayer-Halle auf und verfolgten die Finals im Tischtennis. Abends ging es dann für alle ins Stadion und somit waren alle live dabei bei den Goldmedaillen durch Julian Weber im Speerwurf und der 4x100m-Staffel der deutschen Frauen.

 

Franzi Bauer im Olympiastadion

 

Alexandra, Antonia und Lisa Weber bei ihrem Einsatz am Odeonsplatz

 

Das E-Kader-Team

 

Bestens gerüstet zum anfeuern: Simon, Lena, Michi und Hannah

 

Das Team vom CERA mit Franzi Bauer und Vroni Kreipl

 

 

zurück